der letzte Großbau des antiken Rom - die Basilika des MaxentiusBasilika des Maxentius Bauzeit: 306 – 330 n. Chr. Bauherr: Kaiser Maxentius (306-312); Bauabschluss durch Kaiser Konstantin 330 n. Chr.
Die Basilika ist der letzte Großbau der römischen Kaiserzeit. Kaiser Konstantin verlegte im Jahr der Einweihung seine Residenz nach Konstantinopel. Rom war damit nicht mehr die Hauptstadt eines Weltreiches und verlor dann nach und nach an Bedeutung.
Allein das Mittelschiff der Basilika ist mit einer Grundfläche von 60 mal 25 Metern und einer Höhe von 35 Metern eindrucksvoll und imposant. Die Basilika diente primär der Rechtsprechung, bot aber auch Platz für zahlreiche Geschäfte. Architektonisch dienten die Thermenanlagen des Caracalla und des Diokletian als Vorbild. Doch auch der Bau der Basilika des Maxentius strahlte weit in andere Zeiten aus und galt unter anderem auch als Vorbild für den Neubau der Peterskirche. Das Bauwerk ist somit kunstgeschichtlich von hoher Bedeutung.
Der Verfall der Basilika beschleunigte sich, als Papst Honorius I. die Bronzeziegel abnehmen ließ, um damit das Dach der alten Peterskirche zu decken. Erdbeben und Brände zerstörten das Gebäude, so dass heute nur noch der Kern des nördlichen Seitenschiffes erhalten geblieben ist. Auch die mächtigen korinthischen Säulen verschwanden teilweise; eine davon ist heute vor dem Eingang zur Kirche Santa Maria Maggiore zu sehen – mit einer Marienstatue auf ihrer Spitze.
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