Ippolito Caffi, italienischer Landschaftsmaler, 1809 - 1866 ist nun eine umfassende Ausstellung in Belluno und Rom gewidmet.

Caffi studierte bis 1832 an der Akademie der Schönen Künste in Venedig. Doch dort wurde es ihm schnell zu eng und er zog weiter nach Rom. Caffi engagierte sich begeistert für die Bewegung zur Einheit Italiens, zog selbst in den Kampf, wurde gefangen genommen, konnte fliehen und tauchte wieder ein Jahr lang in Venedig unter. Caffi blieb immer ein unruhiger Geist, lebte einige Zeit in Turin und Genua, reiste nach London, Paris und Athen, bereiste Spanien, Ägypten und die Türkei. Und immer wieder zog es ihn nach Rom und Venedig, wo auch viele seiner Bilder entstanden. Er starb 1866 während eines Seegefechtes im 3. italienischen Befreiungskrieg.

Caffi steht deutlich in der Tradition der  venezianischen Malerei des 18. Jahrhunderts. Seine Stadtansichten zeigen deutlich wie nahe er Malern wie Canaletto stand. Doch es gelingt ihm in herausragender Weise, Stimmungen einzufangen und einen eigenen Stil zu entwickeln - nicht zuletzt durch ungewöhnliche Perspektiven und neue Themen (z.B. ein Ballonflug).

Die Ausstellung ist ab dem 15. Februar in Rom im Palazzo Braschi zu sehen. Einen sehr schönen ersten Überblick bietet www.mostracaffi.it