Dante, Eco und mehr

Mit Dante, Boccaccio und Petrarca, dem Dreigestirn aus der Mitte Italiens, begann die Geschichte der italienischen Literatur fulminant. Diese drei prägten, gestalteten und schufen mit ihren Werken die italienische Sprache. Mit Dantes "Göttlicher Komödie" befassen sich seit Jahrzehnten sämtliche Schülergenerationen. Und kein anderes Werk prägt das literarische und nationale Selbstverständnis so stark wie diese opulente "Komödie" in Versform.

Verga, Pirandello, Manzoni ("Die Verlobten") und Collodi ("Pinocchio") sind weitere Meilensteine der italienischen Literatur.

Und wussten Sie, das im vergangenen Jahrhundert sechs italienische Autoren mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurden? Giosuè Carducci (1906), Grazia Deledda (1926), Luigi Pirandello (1934), Salvatore Quasimodo (1959), Eugenio Montale (1975) und Dario Fo (1997) sind die Preisträger. 

In den vergangenen Jahren hatten und haben Autoren wie Alessandro Baricco (Seide, Novecento u.a.), Andrea De Carlo (Die Laune eines Augenblicks, Die ganz große Nummer u.a.) und Susanna Tamaro (Geh, wohin dein Herz dich trägt) große Erfolge gefeiert. Von Umberto Eco (Der Name der Rose u.a.) gar nicht zu reden.

Beachtenswert ist auch die italienische Kriminalliteratur. Andrea Camillieri und sein Kommissar Montalbano sind Kult - in Deutschland und Italien. Aber auch junge Autoren wie Luccarelli, Ammaniti und Faletti verkaufen sich in Italien bestens und haben auch bei uns schon viele Fans gewonnen.

Auf den folgenden Seiten wollen wir uns aber nicht nur Autoren aus Italien befassen, sondern auch Bücher über Italien vorstellen und empfehlen - Reiseführer, Literatur zu Geschichte und Kunst, schöne Bildbände, Bücher zur italienischen Küche und vieles mehr.